Joachim Eisenrieth

Joachim Eisenrieth

Konzerne gibt es zuhauf auf dieser Welt. Sie haben Standorte überall auf der Welt und beschäftigen eine Vielzahl an Menschen unterschiedlichster Herkunft. All diese Menschen sprechen unterschiedliche Sprachen und Dialekte und während es bei den einen Bindfäden regnet, sind es bei den anderen Hunde und Katzen. Bei all dieser Vielfalt ein einheitliches Firmen-Wording und sinnhafte Übersetzungen durchzusetzen erscheint schwierig. Da gibt es Richtlinien und Handbücher, Bestimmungen, Merkzettel, präferierte Wörterbücher und vieles mehr. Die Folge: verunsicherte Mitarbeiter und vor allem landauf landab unterschiedliche Ausdrucksweisen. Aber nicht nur große, weltweit agierende Konzerne müssen „in einer Sprache“ sprechen. Auch kleinere Firmen kennen das Problem, eine einheitliche Terminologie durchzusetzen. Hier setzen Joachim Eisenrieth und sein Team der Eisenrieth Dokumentations GmbH an. Denn Eisenrieth entwirrt den Wörter-Dschungel und sorgt mit der Datenbanklösung „flashterm“ dafür, dass klar ist, wie man was richtig benennt.

 

Die Mutter…

Was kann die Datenbank?
Mitte April auf dem Deutschen Terminologie-Tag in Heidelberg vorgestellt, ist flashterm eine innovative Online-Datenbank auf Basis von FileMaker, die es ermöglicht, den Sprachschatz einer Organisation interaktiv zu sammeln, weiterzuentwickeln und zu nutzen – sei es zur Bearbeitung oder zu Recherchezwecken. Richten andere Hersteller ihre Terminologie-Datenbanken eher auf eine Bearbeitung durch Terminologie-Experten aus, zielt Eisenrieth mit flashterm darauf ab, möglichst viele an der Sammlung der Terminologie zu beteiligen. Eine einfache Bedienoberfläche ist dafür unabdingbar. „Wir greifen in unserer Arbeit auf nunmehr über 20 Jahre Redaktionserfahrung zurück“, so Joachim Eisenrieth, Geschäftsführer der Eisenrieth Dokumentations GmbH. „Als Experten auf dem Gebiet der Formulierungen haben wir allergrößten Wert darauf gelegt, flashterm zu einem leicht bedienbaren und übersichtlichen Spezialwerkzeug für Terminologiearbeit zu machen. Die Usability ist unser Alleinstellungsmerkmal – immerhin haben wir weit über die Hälfte der gesamten Entwicklungsarbeit von vier Jahren auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt“, erinnert sich Eisenrieth. Das Praktische: Bis ins kleinste Detail kann festgelegt werden, wie die firmeneigene Terminologie korrekt verwendet werden muss. Dabei lassen sich sämtliche vorhandene Benennungen und Definitionen zu einem Begriff ebenso listen, wie die im Unternehmen gebräuchlichen Abkürzungen sowie Priorisierungen von „bevorzugt zu verwenden“ bis hin zu „verboten“ – und vor allem alle vorhandenen Übersetzungen. Merklisten erlauben einen schnellen Einblick und Zugriff auf häufig genutzte Benennungen. Dabei ist es unerheblich, ob der Nutzer lokal von PC oder Mac aus auf die Software zugreift oder mobil per iPad und iPhone. „Die einmalige Verbindung von PC, Mac und iPad beziehungsweise iPhone, die FileMaker uns bietet, ist einzigartig“, lobt Eisenrieth.

 

..ist und bleibt eine Mutter

..ist und bleibt eine Mutter

Ist eine Mutter immer eine Mutter?
Die FileMaker-Go-Lösung, die auch über ein Interface zu FileMaker Pro und IWP verfügt, sorgt neben der Konsistenz im Firmen-Wording auch dafür, dass missverständliche Übersetzungen nicht in den Kommunikationsprozess gelangen. „Wir sind sehr stolz darauf, mit flashterm den Wörterbuchwahnsinn entwirren und Fehlübersetzungen ausschließen zu können“, freut sich Eisenrieth. „Denn wie schnell wird per Wörterbuch aus einer (Schrauben-)Mutter eine Mutter – also aus der nut eine mother. Wie viel Zeit wird vergeudet, indem man – egal ob on- oder offline – nach der richtigen Bedeutung einer Benennung sucht. In flashterm können wir sogar zwischen Fachsprache und Gemeinsprache unterscheiden.“ Mit dem One-Screen-Prinzip im FlashView wird mit einer einmaligen Suchanfrage alles angezeigt, was zu einem Begriff hinterlegt ist. Und das Ganze schnell, einfach und vor allem synchron von mehreren Nutzern gleichzeitig. Besonders wertvoll ist das integrierte, interaktive Hilfesystem, das kontextbezogene Bedienungshinweise gibt. Ebenfalls sehr nützlich ist das Kommunikationsmodul, über das sich Nutzer in Echtzeit austauschen können.

Eisenrieth verfolgt mit flashterm vorrangig das Prinzip „Mieten statt Kaufen“ und stellt seine Terminologie-Software als Cloud-Applikation zur Verfügung. Der Vorteil: Es werden weder Gelder für die Investition in teure Software, noch für die Serverbereitstellung sowie Administration fällig. Auch Installation und Verwaltung werden von Eisenrieth übernommen. Vor allem aber können Benutzer weltweit online auf die Datenbank zugreifen, ohne dass ein Unternehmen sein Netzwerk öffnen muss.

Sie wollen wissen, wie flashterm aussieht? Joachim Eisenrieth hat für Interessierte unter www.flashterm.eu einen Demozugang für iPad und FileMaker 12 eingerichtet.

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